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Mein Hund, mein Windhund und ich die schönsten Geschichten traurig, lustig, zum online lesen. Mit Gewinnspiel.

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Mein Hund, mein Windhund und ich, Geschichten zum Online lesen mit Gewinnspiel

Hunde- Geschichte Nr. 1      Eine französische Bulldogge, namens Carla!
Das Carla im September 2008 zu mir kam, war eine Sekundenentscheidung. Sie ist nämlich ein Findelkind. Sie war so winzig und zerbrechlich...und...hyperaktiv.
Im Kofferraum eines Wagens aus Litauen, saßen die Welpen. Eine Polizeikontrolle machte dem fürchterlichen Tiertransport auf der Autobahn ein jähes Ende. Die Welpen wurden beschlagnahmt , und kamen ins Tierheim. Als sie einige Wochen gut verpflegt und gesund abgegeben werden sollten, waren meine Freundin und ich als erste zur Stelle. Meine Freundin hatte sich die Ruhige ausgesucht, und ich bekam dann... Carla. Ok, eine handvoll Hund mit Zähnchen wie Nadeln. Macht nix, ich hab ja noch Tetanusschutz, und ließ sie fleißig in mich reinbeißen. Sie hat auch alle anderen Hündchen, die dort herumliefen, von hinten in die Haxen gebissen.
Ich dachte, Du bist ruhig, dann wird der Hund auch ruhig. 2 Tage später, kam der Herr aus dem Tierheim, und brachte sie mir. Die kleine Transportkiste wurde im Wohnzimmer aufgemacht und krabbel krabbel, raus kam... ein winziges schwarzes Etwas, mit einem viel zu großen Kopf und staksigen dünnen Beinchen. Ich liebe sie!!! Tja, und dann habe ich ihr den Namen Carla gegeben, und ich finde der passt hervorragend.

Sogleich stellte ich sie meiner Nachbarschaft vor. Als die Leute hörten, dass dies eine Bulldogge ist, sah ich die pure Angst in den Gesichtern. Waaas eine Bulldogge??? Panik brach aus! Wenn Carla buuhhh hätte sagen können, wären sie alle weggerannt.
Mittlerweile haben wir 2011 und alle lieben Carla! Denn, sie hat zwar ihre 12 kg, ist aber ungewöhnlich klein geblieben und hat mit ihrem Charme alle Leute eingewickelt.
Da ich etwas Nützliches tun wollte, habe ich sie mit ins Seniorenheim genommen. Dort hat sie den alten Herrschaften nicht nur Freude gebracht, sondern sie selbst hat auch etwas gelernt. Nämlich, dass Rollatoren und Rollstühle, bzw.die Menschen die damit durch die Gegend fahren, etwas ganz Besonderes sein müssen. Denn von diesen Menschen wird man unaufhörlich mit leckeren Sachen gefüttert.
Das hat zur Folge, wenn wir durch die Stadt gehen, und sie sieht einen Menschen der mit solch einem Gefährt unterwegs ist,  zieht und zerrt sie , rennt  dorthin und freeeuuuut sich. Die alten Leutchen freuen sich dann natürlich auch sehr!
Den Grund, warum sie das macht, behalte ich dann aber für mich.

Mittlerweile haben wir den Rollentausch vollzogen.
Ich lebe jetzt bei Carla.

" Wir bedanken uns für diese schillernd geschriebene Geschichte der Französichen Bulldogge Carla bei Frau S. "

Französiche Bulldogge

Hunde-Windhund Geschichte Nr. 2

Ein Deerhound namens Orlando, eine Windhund Geschichte und Hommage an einen geliebten Deerhound.

Liebe Hundefreunde,

Orlando ist heute über den Regenbogen in den Deerhound-Himmel gegangen.

Wir haben in ihm einen Partner und unseren lieben Freund gehen lassen müssen.. Unsere Trauer ist unendlich, unser Verlust unermesslich und die Lücke die entstanden ist, ist mit nicht zu schließen. Orlando der Deerhound, ein Windhund wie aus dem Bilderbuch für uns.
Wir werden unseren Deerhound Orlando ihn in unserer Erinnerung so umschließen, wie er immer war: bescheiden, zurückhaltend, anspruchlos, liebvoll , mitteilsam und aristrokratisch schön. Er war ein typischer Vertreteter dieser alten Rasse des Deerhound , dem schottischen Windhund. Wir werden seine Bocksprünge beim Ast- und Ballspielen nie vergessen und wie er geduldig hinter der Küchentür gelauert hat, bis sein Futter fertig war - ohne Murren , Bellen ,Schimpfen , Fordern - bescheiden einfach wie Schotten so sind! Imposant in seiner Erscheinung und doch so zurüchhaltend. Gebellt hat Orlando nur wegen des Staubsaugers und wenn eifersüchtig war. Er brauchte keine Hundeschule und keinen Hundeführerschein und keine modernen Erziehungsmethoden.  Er durfte nur da sein , lieb und schön sein und mit uns seine abendlichen Kommunikationen führen.Wir werden seine allmorgendlichen Begrüßungsrituale zu tiefst vermissen und wir werden  ohne ihn einen leeren Tag beginnen müssen. Und....wir haben unseren Therapiehund verloren. Unsere Wohnung ist plötzlich so groß wie unsere Sehnsucht und selbst die Mitarbeiter der Tierklinik haben geweint. Man kann in Worten nicht ausdrücken, was die Seele empfindet. Er war trotz aller gesundheitlichen Belastungen ein Deerhound mit enormer Lebensbejahung und ein starker Kämpfer. Doch heute war eine höhere Macht im Spiel und er mußte  sich ihr unterworfen.

Wir sind dankbar, dass er bei uns war und wir sind dankbar , dass er eines natürlichen Todes gehen durfte. Wir müssen lernen, ohne ihn zu leben , ohne ihn zu vergessen . Doch wir sind untröstlich! Die Tränen in unseren Augen hindern uns momentan  Euch weiter mitzuteilen.

"Wir danken Familie K. ganz herzlich, dass es Ihnen gelungen ist, trotz Ihres großen Kummers über Ihren Deerhound, dem schottischen Windhund, diese Kurz-Geschichte zu verfassen. Gerne haben wir dem treuen Windhund einen kleinen Gedenkstein hier gesetzt. "

Deerhound,  Orlando

 

Hunde-Windhund Geschichte Nr. 3

Am sechsten Tag schuf Gott die Tiere und den Menschen den Hund, den Windhund und den Galgo Espanol, diese Geschichte ist dem Hund ( en ) gewidmet der ( die ) von der Hölle in den Himmel kam ( en ).

Es war dunkle Nacht, als er auf uns zukam. Mama drückte sich vor uns, als er in schwankendem Gang in unsere Richtung torkelte. Sie duckte sich und zeigte ihre Zähne, während meine Geschwister und ich, zwischen ihr und der Wand, versuchten Schutz zu finden. Dann, ohne ersichtlichen Grund, schrie er: Du blöde Töle, du Kümmerling, nicht wert zu leben, und wir sahen nur noch den Knüppel in seiner Hand, der immer und immer wieder auf mich herniedersauste. Ich, ein unschuldiger Galgo Espagnol, geboren, wie Gott mich schuf, eine Nummer zu klein zwar, aber immerhin voller Seele. Ich sollte nicht gut genug sein, lebensunwert gar, liebensunwert?

Meine Mama tobte wie ein wilder Wolf, und obwohl meine wohlgestalteten Geschwister verschont wurden, bis auf den kleinen Schwarzen, dem es wie mir erging, sauste der Knüppel wieder und wieder auf uns hernieder. Voller Unglaube, das Urvertrauen im Leben völlig erschüttert, schrien wir uns die verletzte Seele nahezu aus dem Körper heraus, bis, ja bis Stille eintrat. Das Licht verging, meine Mama erschien mir wie ein Engel hinter einer Wolke. Ich konnte sie nicht mehr deutlich erkennen und ich hörte auch nicht die sich entfernenden Schritte. Ich fühlte nicht, ich hörte nicht, ich war wie gelähmt. Mein Herz schlug ausschließlich aus dem nicht totgeprügelten Lebenswillen bis zum Hals heraus. Mama kam auf mich zu, leckte meine Wunden. Blut lief aus meiner Nase, aus dem Ohr, selbst aus dem Mäulchen, das bisher nur süße Milch geschmeckt hatte. Meinem Bruder erging es kaum besser. Ich konnte ihre zarte Zunge nicht mehr fühlen. Ich war überhaupt nicht mehr in der Lage irgendetwas zu fü hlen. Ich spürte Nichts, nicht einmal mehr mich selbst. Meine Augen fielen zu, ich rührte mich nicht mehr, ich konnte gar nicht anders.
Stunden waren vergangen, mein Körper schmerzte inzwischen überall. Ich konnte nicht aufstehen, aber Mama hatte sich mit den anderen an meinen Bruder und mich geschmiegt und unsere geschundenen Körper in dieser ungewöhnlich kalten Nacht mit ihrer Liebe gewärmt und uns dadurch sogar das Leben gerettet. Noch immer konnten weder mein Bruder noch ich das Geschehene in unserem kleinen Leben begreifen. Ein Leben, dass zwar einfach war, aber immer begleitet von der Fürsorge unserer Mutter und dem Zusammenhalt unseres kleinen Rudels.

Während Mama noch immer versuchte alle ihre Babys zusammen zu halten, spitzte sie die Ohren. Ihr Kopf wanderte in die Richtung, aus der das Übel kam, das so viel Leid über zwei unschuldige Seelen brachte. Es waren andere Schritte, das hörte sie sofort, nicht weniger aufmerksam, nicht weniger wachsam. Dieses Mal entschlossen ihr Leben zu geben, um jeden Preis. Leises Grollen kam über ihre Kehle und denen, die unversehrt waren stockte das Blut in den Adern, denn ihre Augen sahen, ihre Ohren hörten, was Menschen in der Lage sind zu tun. Wir waren auf alles gefasst.
Die Frau schlich zu den Hunden, geschockt von dem, was sich ihren Augen für ein jämmerlicher Anblick bot. Das kleine Welpengesichtchen war geschwollen, die Milchzähnchen waren teilweise herausgeschlagen. Schmerzende Wunden überall. Unzählige brutale Zeugnisse. Das Brüderchen hatte ein Auge verloren. Es war im Angesicht des Todes, vom Knüppel getroffen, zersprungen wie ein gläsernes Herz.
Mama wusste, dass von der Frau kein Unheil ausging. Daher ließ sie es zu, dass sie uns beide in den Karton stopfte. Beim Hochnehmen sagte sie nur:  Oh mein Gott! Du hast die Menschen nach deinem Ebenbild geschaffen?. Meine Hinterbeine hingen schlaff herab. Mein Bruder und ich konnte nicht mehr weinen, nicht jaulen und schon gar keinen Widerstand mehr leisten, als wir im Karton im Auto saßen, und nicht einmal mehr in der Lage waren, aus dem Fenster zu sehen. Vielleicht war es besser so, dass wir nicht mehr den sehnsüchtigen Blick, den liebevollen Augenaufschlag unserer Mama sehen konnten. Ihren Duft nicht mehr riechen. Ihre zarten Berührungen nicht mehr wahrnehmen. Mein Bruder winselte leise, er bot das Bild der Schrecklichkeiten dieser Erde. Und doch schien es, als sei er nicht gebrochen, willig dem Schicksal die Stirn zu bieten, nicht aufzugeben. Dieser kleine Kerl hatte Wille. Ich selbst war noch immer nicht in der Lage meiner Seele Ausdruck zu verleihen und so lag ic h zusammengekauert, als wollte ich mich in mir selbst verkriechen.
Die Autotür ging auf und der Karton wurde angehoben. Eine Stimme sagte: Woher sind die? Und die Frau antwortete: Aus der Hölle!
Wir wurden getragen, unser Karton glich einem Schiff auf hoher See, den Wellen ausgeliefert, dem Sturm trotzig entgegengestellt. Dann verzogen sich die Wolken, also der Deckel des Kartons, und wir schauten in gleißendes Neonröhrenlicht. Waren wir bereits tot? War dies die allerletzte Sonne? Es roch nach tot, nach Krankheit. Hunde bellten, schrien, weinten und noch viel unheimlicher und trauriger waren die, die nicht zu hören waren. Die deren Schmerz gar jede Stimme, jeden Ausdruck genommen hatte.

Zwei Hände langten kurzerhand in den Karton, hoben uns heraus und legten uns auf den Tisch. Hier herrschte Routine, gepaart mit dem Unwillen, solche Dinge anstandslos hinzunehmen. Er sagte dann zu seiner Helferin: Es sieht nicht gut aus. Ruf sie an, vielleicht haben sie eine Chance. Der Transport soll erst heute Abend gehen. Viel Platz brauchen die ja nicht, wenn sie es überhaupt bis dahin schaffen. Er legte eine weiche Unterlage in den Karton, bettete darüber die inzwischen Notoperierten und schloss den Deckel.
Wir schliefen sehr tief, mein Brüderchen weinte nicht mehr und ich ließ mich einfach in die Unendlichkeit fallen.
Wieder kam unser Schiff ins Schwanken. Wieder fragte eine Stimme: Wo kommen die her?, und wieder war die Antwort: Aus der Hölle!. Ich sah nicht ihr Nicken, nicht ihre tränenerfüllten Augen. Aber auch nicht ihre Entschlossenheit und ihre Kraft, die für uns alle reichen musste. Ich hörte nicht die anderen Hunde, die verladen wurden, die weinten, jaulten vor Kummer und vor Schmerz. Es war besser so, sie nicht zu hören, sie nicht zu sehen, dieses Elend, dass manch Mensch hervorzubringen imstande ist.

Ab und zu erwachte ich in meinem Traum und hörte das sonore Rauschen der Räder auf dem Asphalt und den immer gleichtönenden Motor. Dann schloss ich meine Augen, meine Ohren, schnupperte an meinem Bruder, der sich an mich schmiegte und fand Trost. Ich wusste nicht, ob dies unser Sarg des Lebens war, oder ob wir noch etwas zu erwarten hätten. Während ich ganz tief schlief kam Mama zu mir, leckte mich sauber, ließ mich säugen, und auch wenn ich der Kleinste war, so konnte ich mich gegen meine Geschwister doch durchsetzen. Mama sagte mir: Kleiner! Alle deine Vorfahren, und auch ich, haben alles Leid ertragen, alles Lebenswerte angenommen, damit du dieses Erbe weiter trägst! Dann verschwand sie wieder hinter dieser merkwürdigen Wolke, und ich hörte in weiter Ferne den Motor surren.
Stunden waren vergangen. Zwischendurch bekamen wir Wasser eingeflößt, eine Tablette in den Rachen, damit wir durchhalten konnten. Durchhalten, aber wofür? Ich konnte noch immer nicht klar denken. Ich fühlte mich einsam, verlassen, unwert. Und doch war da noch etwas anderes, einem Funken gleich. Die zarte Stimme meiner Mutter, die sagte: Das Erbe weitertragen.
Endlich angekommen. Immer wieder hielt unser Transport und einzelne Hunde wurden übergeben. Menschen hatten bereits an vereinbarten Treffpunkten ausgeharrt, um die kleine Meute in Empfang zu nehmen. Immer wieder wurde gefragt: Wo kommen die her? Und immer wieder war die Antwort: Aus der Hölle! Menschen weinten, Menschen waren entsetzt, aber sie fassten Mut, übernahmen ihren Schützling. Sie versprachen ihm nicht den Himmel auf Erden, aber noch viel wichtiger, hielten das Versprechen, dass die Hölle nun weit hinter ihnen liege.

Mein Bruder wurde aus dem Karton gehoben und die Frau betrachtete ihn ausführlich von allen Seiten. Sie lächelte und sagte: Das schaffen wir schon, Captain Einauge, nicht wahr? Behutsam legte sie ihn wieder in den Karton. Dann nahm sie mich heraus. Ich hing wie ein nasses Tuch in ihren Händen. Ich schaute ihr nicht in die Augen, meine Ohren fielen zu. Sie lächelte nun nicht mehr. Ich fürchtete das Schlimmste. Aber sie sagte: Ich sehe kleiner Bonsai, in dir fließt das Blut der Kämpfer. Wir werden dich wieder auf deine vier Pfoten bringen. Du musst Geduld haben, ich weiß das!
Sie wusste es besser, weit besser als viele andere. Sie hatte die Hölle gesehen, die einmal wöchentlich Hunde verschlingt. Hunde, entsorgt, wie Abfall, noch schlimmer, wie unwürdiges, zur Qual verdammtes Leben. Sie hatte die hoffnungsvollen Blicke hinter sich lassen müssen, wohlwissend, dass sie nicht allein die Last dieser Erde auf ihrem Rücken tragen kann. Und doch war es nicht das erste Mal, dass sie Hoffnung schöpfte, wo eigentlich keine mehr war. Sie war ein bisschen Münchhausen, sie konnte sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen und sie konnte dabei sogar noch fünf Galgos retten. Manchmal atmete sie sorgenschwer, der Befürchtung nahe, die Hoffnung, den Mut und die Kraft zu verlieren, um dann aber doch wieder, wie Phoenix aus der Asche zu steigen und die Ahnungslosen, die Gleichgültigen, die Mut fassenden mit in ihren starken Strudel zu reißen.
Abermals wurde unser Karton zum Schiff auf der hohen See des Lebens. Wieder gerieten wir ins Schwanken, hörten die Räder auf dem Asphalt und schliefen ein. Mama kam zu mir, leckte meine Nase und verschwand. Sie hatte nichts mehr gesagt, keine weitere Botschaft hinterlassen, außer der, dass ich ein Teil von ihr war. Dass ich, ja ich, der Sinn bin.

Wochen vergingen. Mein Bruder und ich bekamen Essen, soviel wie wir brauchten. Wir bekamen Medikamente und Therapien, und meine neue Mama hatte ihr Versprechen eingehalten, ich kam wieder auf meine vier Pfoten. Ich lernte wieder laufen, und nach einigen Monaten konnte ich wieder wie der Wind über die Wiesen rennen. Wenn meine neue Mama gefragt wurde, wie sie das geschafft hatte, winkte sie nur ab und sagte: Liebe und Fürsorge. Es war ihr unangenehm, sie tat dies, weil sie es für selbstverständlich hielt, und nicht damit ihr jemand die Hand schüttelt.
Umso besser es mir ging, umso näher rückte der Moment des Abschieds. Wieder war ein Transport unterwegs, wieder galt es Leben zu retten. Nette Leute hatten mich besucht und gesagt, sie würden für mich sorgen wollen. Das schönste aber war, dass ich Captain mitnehmen durfte. Mama war dort zu Besuch gewesen und als sie zurückkehrte erklärte sie mir: Bonsai, nun sind wir durch dick und dünn gegangen, haben gelacht und geweint, und jetzt wo es dir gut geht und du andere Menschen beschenken darfst, jetzt ist es an der Zeit, dass ich wieder Bonsais pflücken gehe, sie pflege und ziehe, wie dich.
Dieses Mal war es kein Karton, und dieses Mal kam ich nicht aus der Hölle. Denn ich bin der Sinn, der Sinn des Lebens, der gefunden wurde.

Wir bedanken uns für diese dramatische Geschichte mit Happy End, die auch gleichzeitig etwas zum " Denken " anregen soll. Vielen Dank Frau D. für diese packende Story.

Hunde-Geschichte Nr. 4

Wuzzi - der Neuanfang eines Hundes.

Ich wurde geboren und mein Leben schien perfekt zu sein - doch, eines Tages wurde mein Leben zur Qual. Meine Hunde- Mama starb an Altesschwäche und die Menschenmutter  wurde böse. Sie fing an mich zu misshandeln, ohne Grund, gab mir keine Fürsorge und keine Liebe mehr. Wo mein Papa ist das wusste ich nicht. Ich stand ganz alleine da und begann mein Vater zu suchen doch ergebnisslos. So spazierte ich alleine durch den Wald und suchte mir was zum Fressen. Die anderen Menschen denen ich im Wald begegnete  schauten einfach nur zu. Ich traf auf Menschen deren bester Freund der Alkohol war und wurde dort ebenfalls sehr schlecht behandelt. Keine Lebenslust -  ich  wollte einfach nicht mehr, gab das  Denken auf und zog mich zurück .Hoffentlich geht bald alles vorbei irgendwie - das war mein einziger Gedanke.Es wurde bloß alles schlimmer.

Einsam und ignoriert fühlte ich mich. Doch - eines Tages kam ein kleiner Junge vorbei und  sagte mir liebevolle Worte. Er nahm mich mit. Ich wehrte mich nicht. War das ein Neuanfang ? Als wir zu sein Haus ankamen und seine Mama uns sah,  war sie schockiert und nahm mich in Ihre Arme. Sie gaben mir was zum Fressen und Trinken. Die Mum des kleinen Jungen  hat mich gebadet und gebürstet. Ich war auf einmal so glücklich. Ich wusste nicht wie ich mich verhalten sollte, deswegen blieb ich ganz ruhig.  Mein Rettter gab mir ein Namen:Wuzzi. Ich hatte vor lauter Einsamkeit vergessen wie ich heisse. Jetzt war ich endlich in eine Familie gekommen wo ich mich wohlfühlte. Endlich ein Neuanfang!

Wuzzi stirbte leider ein Tag später, wir waren sehr traurig. Er war nicht mehr einsam. Mehr konnten wir leider nicht mehr machen.

Eine Hunde Tragik - Story, die ein sehr kurzes Happy End hat. Diese Geschichte wurde übermittelt ohne Anspruch auf einen Gewinn ( dies wurde vom Schreiber betont ), diesem selbstlose Hundehalter sagen wir herzlichen Dank und gedenken gerne seinem vierbeinigen Freund.

 

Hunde-Windhunde Geschichte Nr 5

Windhunde - meine Whippets - für mich mehr als nur ein Wind ( Hund )

Ich bin ein totaler Fan von diesen Windhunden - um es genau zu sagen - ich liebe sie. Wie sie sind - tja, man muss es erleben. elegant , sportlich , liebevoll sind einige ihrer Charakterzüge. Lustig , freundlich und gesellig, manchmal auch etwas verrückt. Meine Familie und ich haben zwei dieser wunderbaren Geschöpfe. Für uns sind sie mehr als nur ein Lebensinhalt.Wir haben kurz mit unseren " Windhund-Lieblingen " diskutiert und sie waren einverstanden einge kurze Einblicke in ihr und unser Leben zu gewähren.
 
Unser Whippet Z. ( er ist der ältere von Beiden ) hat einige Angwohnheiten die die  " Tisch - Manieren "  beteffen. Unten drunter finde ich oft ein tolles Versteck - oben drauf habe ich einen besseren Ausblick auf alle Geschehnisse in meinem Umfeld.
 
Unser Whippet M. ( der Joungster ) ist eher ein wenig verrückt - der lustige - kecke von uns Beiden. Schuhe hatten bislang für mich eine magische Anziehungskraft. Da meine Dosenöffner dies aber nicht so gerne hatten, habe ich es mir mittlerweile abgewöhnt. Nun ärgere ich meinen Bruder - das macht auch Spass.
Unser " Papa " menschlicherseits - wir lieben ihn. Egal wo er auch ist ein Besuch in jeder Lebenslage - egal wie unbequem man sich auch zu ihm hochrecken muss, wir wollen sehen was er macht, und ob er uns nicht dabei gebrauchen kann.
 
Was wir beiden Whippets nicht mögen - Baden und Regen - pfui Spinne - wir wissen nicht wofür so etwas gut sein soll ! Aber unsere menschliche " Mama " hat es überhaupt nicht gerne wenn wir uns mal so richtig in einem Kupfladen gewälzt haben und dann " parfümiert heim kommen. Sie sagt das stinkt. Was soll die Aufregung - wir finden das " Cool ".  Wir haben  dann  " Sofa Verbot " . Da können wir nur den Whippetkopf schütteln und haben dafür kein Verständnis.
 
Persönliche Anmerkung von Whippet Z. Bitte nicht verraten - ich bin etwas kluger  als mein Bruder.  Mein Menschen-Bruder hat mir zwei tolle Tricks beigebracht. Ich erkenne im Fernsehen eine bestimmten Shopping Kanal und kann den Keller erkennen wenn man mich fragt  - dies zeige ich mit Geheul an. Echt Spitze wenn man solche Tricks beigebracht bekommt.
Leckerchen sind für uns " das Größte ". Natürlich bekommen wir auch etwas ab wenn die Kaffetafel gedeckt wird. Aber - wir wissen allzuviel ist ungesund. Wir würden auch regelmäßig im Kellerggewölbe  eine Leckerlie-Teststrecke einrichten wenn man uns lassen würde.
 
Dies war ein Wind ( Hund ) Einblick in unser Leben. Wir werden geliebt und lieben unsere Menschen.
 
Wir danken Frau M. für diese lebensnahe Whippet-Story. Es ist schön, solche Momente in Bild und Wort miterleben zu dürfen . Vielen herzlichen Dank.
 
        
 
Nun haben wir uns entschieden, da wir uns nicht entscheiden konnten. Alle bekommen einen Preis. Eine Spende wird von uns ausgeführt zugunsten des Tierschutzes.
 
Sollten Sie Interesse haben mit uns weiter zu machen. OK. Stift nehmen - PC anwerfen - Schreiben. Wir veröffentlichen Ihre Lieblingsstory. Auch in diesem Jahr setzen wir Gewinne aus.
 

 

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